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09.04.2017   Palmsonntag A
Gottesdienst am Sonntag um 9:00 Uhr in St. Stephan - St. Jakobus
zur Eröffnung:  Sanna Sannanina +  302,2  Hosanna dem Sohne Davids!
zur Prozession:  Sanna Sannanina + Du bist Israels König
Antwortgesang:  293  Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen
Ruf vor dem Evangelium:  560,1  Christus Sieger, Christus König
Credo:  177  Credo in unum Deum   Jean-Paul Léot
zur Gabenbereitung:  188  Nimm, o Gott, die Gaben, die wir bringen
Sanctus:  197  Heilig, heilig   Winfried Offele
Agnus Dei:  205  Lamm Gottes   Jean-Marie Kieffer
zur Kommunion:  76,1  Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen
Danklied:  280  Singt dem König Freudenpsalmen

Priester: Kaplan Reichert   Diakon: Hart
Orgel: Wolfgang Adelhardt + Schola

Kalender



               
20.03.2016   Palmsonntag C
Gottesdienst am Sonntag um 9:00 Uhr in St. Stephan - St. Jakobus
zur Eröffnung:  Sanna Sannanina
zur Prozession:  Sanna Sannanina
Ruf vor dem Evangelium:  Christus Leben
zur Passion:  Feuer der Liebe (Sei mit Jesus)
zur Passion:  Österliche Liebe (Liebe ihn mit Haut und Haar)
zur Passion:  Te adoramus
zu den Fürbitten:  441  Wie deines Auges Stern behüte mich
zur Gabenbereitung:  417  Stimme, die Stein zerbricht
Sanctus:  733,4  Heilig, Herr, unser Gott   Kathi Stimmer-Salzeder
zum Friedensgruß:  Verbunden sein
Danklied:  447,2  Die Gott suchen

Priester: Pfr. Windolf
Gesang + Querflöte: Bernadette R.   Gitarre + Gesang: Sepp R.

Kalender



               
29.03.2015   Palmsonntag B
Gottesdienst am Sonntag um 9:00 Uhr in St. Stephan - St. Jakobus
zur Eröffnung:  Sanna Sannanina +  302,2  Hosanna dem Sohne Davids!
zur Prozession:  Sanna Sannanina
+ Du bist Israels König
Antwortgesang:  293  Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen
Ruf vor dem Evangelium:  560,1  Christus Sieger, Christus König
Credo:  177  Credo in unum Deum   Jean-Paul Léot
zur Gabenbereitung:  188  Nimm, o Gott, die Gaben, die wir bringen
Sanctus:  197  Heilig, heilig   Winfried Offele
Agnus Dei:  205  Lamm Gottes   Jean-Marie Kieffer
zur Kommunion:  76,1  Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen
Danklied:  280  Singt dem König Freudenpsalmen

Priester: Vikar Mehlich
Orgel: Wolfgang Adelhardt + Schola

Kalender



               
24.03.2013   Palmsonntag B
Gottesdienst am Sonntag um 10:00 Uhr in St. Stephan - St. Jakobus
Eingangslied:  Sanna, Sannania  Text: vom Hebräischen “Hosanna”   Melodie: Clemens Bittlinger
Antwortgesang:  In Deinen Händen
 Text: Eugen Eckert nach Psalm 31   Melodie: Horst Christill
Ruf:  Christus Leben! Christus Segen!
 Text + Melodie: Taizé, S. Raischl
zur den Fürbitten:  Auf Dich hoffen wir!
 Text + Melodie: Taizé, S. Raischl
zur Gabenbereitung:  Ein Licht in Dir geborgen
 Text + Melodie: Gregor Linßen
Sanctus:  Tu es sanctus Dominus Deus   Text: Franz von Assisi   Melodie: S. Raischl
zum Friedensgruß:  Bruder Mensch
 Text + Melodie: Martin Schraufstetter
Danklied:  Du bist meine Zuflucht
 Text: D. Ristoff, F.K. Barth, E. Bücken   Melodie: aus Brasilien
Schlusslied:  Ohne Wurzel keine Flügel
 Text + Melodie: Robert Haas

Priester: Pfr. Windolf
Gesang + Querflöte: Bernadette R.   Gitarre + Gesang: Sepp R.

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01.04.2012   Palmsonntag B
Gottesdienst am Sonntag um 10:00 Uhr in St. Stephan - St. Jakobus
Eingangslied:  Sanna, Sannania  Text: vom Hebräischen “Hosanna”   Melodie: Clemens Bittlinger
Antwortgesang:  Ich singe für die Mutigen
 Text + Melodie: Martin Schraufstetter
Ruf:  Christus Sieger! Christus König!
 Text + Melodie: Taizé, S. Raischl
zur den Fürbitten:  Herr, erbarme dich!
 Text + Melodie: Taizé, S. Raischl
zur Gabenbereitung:  In der Nacht kommt an den Tag sein Licht
 T: Thomas Laubach   M: Thomas Quast
Sanctus:  Heilig, heilig, heilig   Norbert M. Becker
Agnus Dei:  Spuren aus Licht
 Text: Eckart Bücken   Melodie: Reinhard Horn
Schlusslied:  Du bist meine Zuflucht
 Text: D. Ristoff, F.K. Barth, E. Bücken   Melodie: aus Brasilien

Priester: Pater Ryszard
Gesang + Querflöte: Bernadette R.   Gitarre + Gesang: Sepp R.

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31.03.2012   Palmsonntag B   Samstag
Gottesdienst am Samstag um 18:30 Uhr in St. Stephan - St. Jakobus
Eingangslied:  835  Singt dem König Freudenpsalmen
Kyrie:  175  Christus, Gotteslamm   Heinrich Rohr
Antwortgesang:  176,2  Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Ruf vor dem Evangelium:  564  Christus Sieger, Christus König
Credo:  gebetet
zur Gabenbereitung:  178  Wir danken dir, Herr Jesu Christ
Sanctus:  438  Heilig, heilig   Paulus-Messe
Agnus Dei:  439  Lamm Gottes   Paulus-Messe
Danklied:  549  O Herz des Königs aller Welt
zum Auszug:  Langsam und würdevoll   A. Hesse
  (Caecilia Nr. 108)

Priester: Pater Ryszard
Orgel: Wolfgang Adelhardt

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17.04.2011   Palmsonntag A
Gottesdienst am Sonntag um 10:00 Uhr in St. Jakobus


Priester: Pater Ryszard
Orgel: Wolfgang Adelhardt

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16.04.2011   Palmsonntag A   Samstag
Gottesdienst am Samstag um 18:30 Uhr in St. Jakobus
835  Singt dem König Freudenpsalmen   (Eingangslied)
175  Christus, Gotteslamm   (Kyrie)
176,2  Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?   (Antwortgesang)
Ruf:  564  Christus Sieger, Christus König
Credo:  467  Wir glauben an den einen Gott
178  Wir danken dir, Herr Jesu Christ
  (zur Gabenbereitung)
420  Sanctus X   Missa Alme pater   (Sanctus)
421  Agnus Dei X   Missa Alme pater   (Agnus Dei)
549  O Herz des Königs aller Welt   (Danklied)

Priester: Pater Ryszard   Diakon: J. Franz
Orgel: Wolfgang Adelhardt

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28.03.2010   Palmsonntag C
Gottesdienst am Sonntag um 9:00 Uhr in St. Jakobus

258  Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren (Eingangslied)
835  Singt dem König Freudenpsalmen (nach dem Evangelium)
        Jesus zieht in die Stadt Jerusalem ein (zur Prozession)
564  Christus Sieger, Christus König (zur Prozession)
176,2  Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Antwortgesang)
173,1  Lob sei dir, Herr, König der ewigen Herrlichkeit (Ruf)
817  O Herr, in diesen Gaben  
491  Heilig, heilig   Steinau  
492  Lamm Gottes   Erhard Quack  
836  Des Königs Zeichen tritt hervor (Danklied)
Priester: Pfr. Krist
Orgel: Wolfgang Adelhardt

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27.03.2010   Palmsonntag C   Samstag
Gottesdienst am Samstag um 18:00 Uhr in St. Jakobus

291  Wer unterm Schutz des Höchsten steht    (Strophen 1 + 3)
175  Christus, Gotteslamm (Kyrie)
632  Du hast uns erlöst mit deinem Blut (Antwortgesang)
562  Lob dir, Christus, König und Erlöser (Ruf)
160  Bekehre uns, vergib die Sünde (Vergebungslied)
178  Wir danken dir, Herr Jesu Christ (zur Gabenbereitung)
459  Heilig, heilig, heilig Gott  Heinrich Rohr  
461  Lamm Gottes  Heinrich Rohr  
835  Singt dem König Freudenpsalmen (Danklied)
Priester: Pfr. Krist
Orgel: Wolfgang Adelhardt

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05.04.2009   Palmsonntag B
Gottesdienst am Sonntag um 9:00 Uhr in St. Jakobus
258  Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren (Eingangslied)

Jesus zieht in die Stadt Jerusalem ein (zur Prozession)

835  Singt dem König Freudenpsalmen (zum Auszug der Kinder)

176,2  Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Antwortgesang)

187  Da Jesus an dem Kreuze stund (zur Passion, Strophen 1 - 9)

490  Was uns die Erde Gutes spendet  
469  Heilig ist Gott in Herrlichkeit   Caspar Ulenberg  
470  O Lamm Gottes unschuldig  
836  Des Königs Zeichen tritt hervor (Danklied)
Priester: Norbert Weis
Orgel: Wolfgang Adelhardt

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Evangelium:  Mk 11, 1 - 10

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

Es war einige Tage vor dem Osterfest.
1  Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger voraus.
2  Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her!
3  Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn; er lässt ihn bald wieder zurückbringen.
4  Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße einen jungen Esel angebunden und sie banden ihn los.
5  Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, den Esel loszubinden?
6  Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren.
7  Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf.
8  Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweige von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg.
9  Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!
10  Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!
Erste Lesung:  Jes 50,  4 - 7

Lesung aus dem Buch Jesaja.

4  Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger.
5  Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück.
6  Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel.
7  Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.
Zweite Lesung:  Phil 2, 6 - 11

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper.

6  Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,
7  sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;
8  er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
9  Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
10  damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
11  und jeder Mund bekennt: “Jesus Christus ist der Herr” - zur Ehre Gottes, des Vaters.
Passion:  Mk 14, 1 - 15, 47

Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Markus.

Der Beschluss des Hohen Rates
1  Es war zwei Tage vor dem Pascha und dem Fest der Ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu töten.
2  Sie sagten aber: Ja nicht am Fest, damit es im Volk keinen Aufruhr gibt.

Die Salbung in Betanien
3  Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl, zerbrach es und goss das Öl über sein Haar.
4  Einige aber wurden unwillig und sagten zueinander: Wozu diese Verschwendung?
5  Man hätte das Öl um mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können. Und sie machten der Frau heftige Vorwürfe.
6  Jesus aber sagte: Hört auf! Warum lasst ihr sie nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.
7  Denn die Armen habt ihr immer bei euch und ihr könnt ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht immer.
8  Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat im voraus meinen Leib für das Begräbnis gesalbt.
9  Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo das Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat.

Der Verrat durch Judas
10  Judas Iskariot, einer der Zwölf, ging zu den Hohenpriestern. Er wollte Jesus an sie ausliefern.
11  Als sie das hörten, freuten sie sich und versprachen, ihm Geld dafür zu geben. Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, ihn auszuliefern.

Die Vorbereitung des Paschamahls
12  Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, an dem man das Paschalamm schlachtete, sagten die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?
13  Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm,
14  bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann?
15  Und der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles für uns vor!
16  Die Jünger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.

Das Mahl
17  Als es Abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf.
18  Während sie nun bei Tisch waren und aßen, sagte er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern, einer von denen, die zusammen mit mir essen.
19  Da wurden sie traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Doch nicht etwa ich?
20  Er sagte zu ihnen: Einer von euch Zwölf, der mit mir aus derselben Schüssel isst.
21  Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.
22  Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib.
23  Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus.
24  Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.
25  Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes.

Der Gang zum Ölberg
26  Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.
27  Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet alle an mir Anstoß nehmen und zu Fall kommen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe zerstreuen.
28  Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen.
29  Da sagte Petrus zu ihm: Auch wenn alle an dir Anstoß nehmen - ich nicht!
30  Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Noch heute Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
31  Petrus aber beteuerte: Und wenn ich mit dir sterben müsste - ich werde dich nie verleugnen. Das gleiche sagten auch alle anderen.

Das Gebet in Getsemani
32  Sie kamen zu einem Grundstück, das Getsemani heißt, und er sagte zu seinen Jüngern: Setzt euch und wartet hier, während ich bete.
33  Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst,
34  und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht!
35  Und er ging ein Stück weiter, warf sich auf die Erde nieder und betete, dass die Stunde, wenn möglich, an ihm vorübergehe.
36  Er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst soll geschehen.
37  Und er ging zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: Simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben?
38  Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
39  Und er ging wieder weg und betete mit den gleichen Worten.
40  Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen; und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten.
41  Und er kam zum dritten Mal und sagte zu ihnen: Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Es ist genug. Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den Sündern ausgeliefert.
42  Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verräter, der mich ausliefert, ist da.

Die Gefangennahme
43  Noch während er redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten geschickt worden.
44  Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist es. Nehmt ihn fest, führt ihn ab und lasst ihn nicht entkommen.
45  Und als er kam, ging er sogleich auf Jesus zu und sagte: Rabbi! Und er küsste ihn.
46  Da ergriffen sie ihn und nahmen ihn fest.
47  Einer von denen, die dabeistanden, zog das Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab.
48  Da sagte Jesus zu ihnen: Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen.
49  Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und lehrte und ihr habt mich nicht verhaftet; aber das ist geschehen, damit die Schrift in Erfüllung geht.
50  Da verließen ihn alle und flohen.
51  Ein junger Mann aber, der nur mit einem leinenen Tuch bekleidet war, wollte ihm nachgehen. Da packten sie ihn;
52 er aber ließ das Tuch fallen und lief nackt davon.

Das Verhör vor dem Hohen Rat
53  Darauf führten sie Jesus zum Hohenpriester und es versammelten sich alle Hohenpriester und Ältesten und Schriftgelehrten.
54  Petrus aber war Jesus von weitem bis in den Hof des hohepriesterlichen Palastes gefolgt; nun saß er dort bei den Dienern und wärmte sich am Feuer.
55  Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu können; sie fanden aber nichts.
56 Viele machten zwar falsche Aussagen über ihn, aber die Aussagen stimmten nicht überein.
57  Einige der falschen Zeugen, die gegen ihn auftraten, behaupteten:
58  Wir haben ihn sagen hören: Ich werde diesen von Menschen erbauten Tempel niederreißen und in drei Tagen einen anderen errichten, der nicht von Menschenhand gemacht ist.
59  Aber auch in diesem Fall stimmten die Aussagen nicht überein.
60  Da stand der Hohepriester auf, trat in die Mitte und fragte Jesus: Willst du denn nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen?
61  Er aber schwieg und gab keine Antwort. Da wandte sich der Hohepriester nochmals an ihn und fragte: Bist du der Messias, der Sohn des Hochgelobten?
62  Jesus sagte: Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen.
63  Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: Wozu brauchen wir noch Zeugen?
64  Ihr habt die Gotteslästerung gehört. Was ist eure Meinung? Und sie fällten einstimmig das Urteil: Er ist schuldig und muss sterben.
65  Und einige spuckten ihn an, verhüllten sein Gesicht, schlugen ihn und riefen: Zeig, dass du ein Prophet bist! Auch die Diener schlugen ihn ins Gesicht.

Die Verleugnung durch Petrus
66  Als Petrus unten im Hof war, kam eine von den Mägden des Hohenpriesters.
67  Sie sah, wie Petrus sich wärmte, blickte ihn an und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen.
68  Doch er leugnete es und sagte: Ich weiß nicht und verstehe nicht, wovon du redest. Dann ging er in den Vorhof hinaus.
69  Als die Magd ihn dort bemerkte, sagte sie zu denen, die dabeistanden, noch einmal: Der gehört zu ihnen.
70  Er aber leugnete es wieder ab. Wenig später sagten die Leute, die dort standen, von neuem zu Petrus: Du gehörst wirklich zu ihnen; du bist doch auch ein Galiläer.
71  Da fing er an zu fluchen und schwor: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet.
72  Gleich darauf krähte der Hahn zum zweiten Mal, und Petrus erinnerte sich, dass Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen.

Kapitel 15
Die Verhandlung vor Pilatus
1  Gleich in der Frühe fassten die Hohenpriester, die Ältesten und die Schriftgelehrten, also der ganze Hohe Rat, über Jesus einen Beschluss: Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn Pilatus aus.
2  Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er antwortete ihm: Du sagst es.
3  Die Hohenpriester brachten viele Anklagen gegen ihn vor.
4  Da wandte sich Pilatus wieder an ihn und fragte: Willst du denn nichts dazu sagen? Sieh doch, wie viele Anklagen sie gegen dich vorbringen.
5  Jesus aber gab keine Antwort mehr, sodass Pilatus sich wunderte.
6  Jeweils zum Fest ließ Pilatus einen Gefangenen frei, den sie sich ausbitten durften.
7  Damals saß gerade ein Mann namens Barabbas im Gefängnis, zusammen mit anderen Aufrührern, die bei einem Aufstand einen Mord begangen hatten.
8  Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und bat, ihnen die gleiche Gunst zu gewähren wie sonst.
9  Pilatus fragte sie: Wollt ihr, dass ich den König der Juden freilasse?
10  Er merkte nämlich, dass die Hohenpriester nur aus Neid Jesus an ihn ausgeliefert hatten.
11  Die Hohenpriester aber wiegelten die Menge auf, lieber die Freilassung des Barabbas zu fordern.
12  Pilatus wandte sich von neuem an sie und fragte: Was soll ich dann mit dem tun, den ihr den König der Juden nennt?
13  Da schrien sie: Kreuzige ihn!
14  Pilatus entgegnete: Was hat er denn für ein Verbrechen begangen? Sie schrien noch lauter: Kreuzige ihn!
15  Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufrieden zu stellen, Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.

Die Verspottung Jesu durch die Soldaten
16  Die Soldaten führten ihn in den Palast hinein, das heißt in das Prätorium, und riefen die ganze Kohorte zusammen.
17  Dann legten sie ihm einen Purpurmantel um und flochten einen Dornenkranz; den setzten sie ihm auf
18  und grüßten ihn: Heil dir, König der Juden!
19  Sie schlugen ihm mit einem Stock auf den Kopf und spuckten ihn an, knieten vor ihm nieder und huldigten ihm.
20a  Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Purpurmantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an.

Die Kreuzigung
20b  Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.
21  Einen Mann, der gerade vom Feld kam, Simon von Zyrene, den Vater des Alexander und des Rufus, zwangen sie, sein Kreuz zu tragen.
22  Und sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgota, das heißt übersetzt: Schädelhöhe.
23  Dort reichten sie ihm Wein, der mit Myrrhe gewürzt war; er aber nahm ihn nicht.
24  Dann kreuzigten sie ihn. Sie warfen das Los und verteilten seine Kleider unter sich und gaben jedem, was ihm zufiel.
25  Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.
26  Und eine Aufschrift auf einer Tafel gab seine Schuld an: Der König der Juden.
27  Zusammen mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen rechts von ihm, den andern links.
28 / 29  Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Ach, du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen?
30  Hilf dir doch selbst und steig herab vom Kreuz!
31  Auch die Hohenpriester und die Schriftgelehrten verhöhnten ihn und sagten zueinander: Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen.
32  Der Messias, der König von Israel! Er soll doch jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben. Auch die beiden Männer, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden, beschimpften ihn.

Der Tod Jesu
33  Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein. Sie dauerte bis zur neunten Stunde.
34  Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Elo?, Elo?, lema sabachtani?, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
35  Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Hört, er ruft nach Elija!
36  Einer lief hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Dabei sagte er: Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn herabnimmt.
37  Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.
38  Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.
39  Als der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand, ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn.
40  Auch einige Frauen sahen von weitem zu, darunter Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus dem Kleinen und Joses, sowie Salome;
41  sie waren Jesus schon in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient. Noch viele andere Frauen waren dabei, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren.

Das Begräbnis Jesu
42  Da es Rüsttag war, der Tag vor dem Sabbat, und es schon Abend wurde,
43  ging Josef von Arimathäa, ein vornehmer Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte es, um den Leichnam Jesu zu bitten.
44  Pilatus war überrascht, als er hörte, dass Jesus schon tot sei. Er ließ den Hauptmann kommen und fragte ihn, ob Jesus bereits gestorben sei.
45  Als der Hauptmann ihm das bestätigte, überließ er Josef den Leichnam.
46  Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes.
47 Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten, wohin der Leichnam gelegt wurde.











































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